Die Idee bleibt lebendig

Jetzt ist es öffentlich. Halbseitig in der Rundschau zu lesen. Das Weidenlabyrinth wird wieder Wildnis. Und ein Herzensprojekt hat ein Ende. Zumindest was die Örtlichkeit betrifft. „Denn die Idee des Labyrinths wird am Alten Flugplatz weiterleben“. (Zitat Stephanie König). Zwar nicht in Stein gemeißelt, aber aus Steinen gebaut und spätestens am Weltlabyrinthtag im Mai zu bestaunen und zu begehen sein.

Link:

https://www.fr.de/frankfurt/neues-labyrinth-am-alten-flugplatz-in-frankfurt-94183586.html?utm_source=_shared&utm_medium=west&utm_campaign=interactionbar

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Die Frankfurter Bürgerstiftung CITOYEN sucht für ihren Wettbewerb 2026 Initiativen von Einzelgruppen oder Gruppen, die sich für Klimagerechtigkeit einsetzen, Konzepte zur Aufklärung und Vernetzung erarbeiten, ihr eigenes Handeln verändern, sich in Solidarität üben, Aktionen zur Einsprung von Ressourcen starten, Ideen zur Bewahrung von Flora und Fauna umsetzen oder noch ganz andere Visionen zur „Fieberbehandlung“ unseres Planeten haben.

Bewerbungsschluss: 25. März 2026

Kontakt zur Stiftung:
Edda Arenz Stiftungsmanagement Tel. 069 69 76 73 75
Kerstin Reimers Projektmanagement Tel. 069 69 86 93 60

Viele Jahre ist es her, da haben wir aus einer riesigen Brombeerhecke und wuchernden Gesträuch ein Labyrinth gestaltet. Aus Weiden. So entstand seit 2011 unter der liebevollen Leitung von Stephanie König und der tatkräftigen Unterstützung von großen und kleinen HelferInnen eine einzigartige Anlage, die im Laufe der Jahre mehrfach ausgezeichnet wurde und Hunderte von Menschen in ihren Bann zog. Auch Gäste aus dem Ausland suchten das Weidenlabyrinth auf, weil es in ein Verzeichnis aufgenommen wurde, das alle Labyrinthe auf der Welt erfasst. Doch die ehrenamtliche und kostenintensive Pflege und Unterhaltung lässt sich nicht mehr stemmen. Und somit übergibt die kräuterkundige Labyrinthexpertin mit einem weinenden und einem lachenden Auge die kreisrunde Anlage mit ihren sieben Umgängen der Wildnis.

Acht Wochen im Dienste des Artenschutzes

Der Zaun steht. Jetzt können sie kommen. Die hoffentlich zahlreichen Kröten, Frösche und Molche. Und auch gerne die vielen kleinen und großen Helferinnen und Helden. Für die Naturschule geht es ins dritte Jahr im Bereich Oberschweinstiege und für Erdkröte, Grasfrosch und Co um die gefahrlose Überquerung der Zufahrtsstraße zur örtlichen Waldgaststätte Hier sind ebenfalls alle vorbereitet und weisen die Gäste darauf hin, dass die Anfahrt mit dem PKW langsam zu erfolgen hat bzw., dass das Auto bereits an der Straßenbahnstation abgestellt werden sollte. Tischaufsteller informieren die BesucherInnen freundlich, aber bestimmt darauf hin, dass die Zuwegung ab 22 Uhr für den Autoverkehr gesperrt wird. Wer Zeit und Interesse beim Sammeln der Tiere hat, kann sich gerne bei uns melden!

Ausstellung "Schicksalsroute"

Aufgrund der leider nicht enden wollenden Weltkrisen und der damit ausgelösten Flüchtlingswellen, verliert die Ausstellung nicht an Aktualität. Die Texttafeln wurden nun wieder auf hölzerne Stelen montiert und sind auf dem Hangarvorplatz innerhalb der Steinspirale installiert. Auf dem Weg ins Zentrum der Spirale lässt sich die Flüchtlingsroute und die Erlebnisse einer syrischen Familie nachlesen und vielleicht auch nachempfinden.

Die Ausstellung ist natürlich kostenfrei und für eine Woche „geöffnet“ – bis 30.Juni 2025

Genau wie das Labyrinth ist auch die Spirale ein Symbol, die den Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt darstellt. Sie steht auch für Entwicklung. Aber angesichts der Krisen weltweit sind wir eher skeptisch, ob wir uns tatsächlich weiterentwickeln. Umso mehr möchten wir mit dieser Ausstellung ein sichtbares Zeichen für Toleranz, Rücksicht und mehr Menschlichkeit setzen.

Endlich wieder geöffnet...

Endlich wieder geöffnet. Wie jedes Jahr locken die ersten wärmenden Sonnenstrahlen zahlreiche Gäste an den Alten Flugplatz. Und endlich gibt es wieder die Gelegenheit vor Ort nicht nur Fahrrad fahren zu lernen, das Labyrinth zu besuchen, auf der Picknickwiese ein Buch zu lesen und die Seele baumeln zu lassen…Markus und sein Team eröffnen seit diesem Wochenende wieder das Tower Café. Mit Herz, guter Laune und vor allem leckeren regionalen Gaumenfreuden. Herzlich willkommen. Machen wir gemeinsam diesen wunderbaren Platz wieder zu einem Ort der Begegnung und zur Wohlfühloase.

Wilde Kräuter für Alle

Zwischen März und Oktober bietet Stephanie eine umfangreiche und doch kompakte Jahresausbildung in Kräuterheilkunde an.
Die Module bauen aufeinander auf – viel Praxis, dazu Theorie mit ausführlichen Scripten  zum Nachlesen und Schmökern.

Start am 30. März 2025 mit den interessanten Themen der Signaturenlehre und der Knospenmedizin/Gemmotherapie.

Theorie und viel Praxis!
Am Ende der Ausbildung hat jeder Teilnehmende seine/ihre eigene Hausapotheke mit Indikationen.

Am 27. April stehen die Frühlingskräuter im Mittelpunkt. Detox, Frühlingskuren mit selbsthergestellten Tinkturen. Tut einfach nur gut!
Am 25. Mai faszinieren die Blütenessenzen, Pflanzenwässer und alles rund ums Destillieren. Schon mal eine eigene Duftessenz gemischt?
Im Juni werden Salben und Öle hergestellt – ganz im Zeichen der Sonnenwendpflanzen. Welche sind das eigentlich?
Juli und August ist Sommerpause…zum Genießen und wer mag mit Hausaufgaben😅
Am 7. September gehts in die Wurzelkraft und deren traditionelle Heilanwendungen. Kräutertränke inklusive.
Im  letzten Oktober-Modul geht es um Rituale, Räucherpflanzen und Räucherkunde. Ein duftender Abschluss.

Mehr Infos: Angebote

Eine besondere Ausbildung wie einige Teilmehmende rückmelden.
Gerlinde M.:
„Stephanie bringt ihr enormes Wissen mit so viel Leidenschaft rüber, dass es ansteckend wirkt. Die Kombination aus Theorie und Praxis ist perfekt, und ich fühle mich inspiriert und selbstbewusst, eigene Kräutermedizin herzustellen – Ich liebe das Rotöl:-)“

Charly D.:
„Durch die Ausbildung habe ich meine Verbundenheit zur Natur vertieft. Besonders das Wissen über Wildpflanzen und die Herstellung von Tinkturen hat mich begeistert. Das Gemmomittel Ribes nigrum und die Thymiantinktur sind gute Begleiter geworden. Eine wunderschöne Erfahrung, die mich bereichert hat. Herzliches Danke.“

Monika D.:
„Ein tiefgründiges, ganzheitliches Programm, das Heilpflanzenwissen mit Achtsamkeit und Spiritualität verknüpft. Die Gruppenatmosphäre war toll, und der Austausch mit Gleichgesinnten hat mich bestärkt. Absolut empfehlenswert für alle, die sich der Pflanzenwelt widmen möchten.“

Nicole R.:
„Die Fortbildungstage sind liebevoll gestaltet, und ich habe neben fachlichem Wissen auch Ruhe und Kraft in der Natur gefunden. Die Ausbildunsgruppe wird von Stephanie sehr professionell geleitet. Freute mich über all die Tipps, die Hausapotheke – nicht nur für mich, sondern für meine ganze Familie.“

Andy D.:
„Eine absolute Bereicherung – nicht nur für mich privat, sondern auch für meinen Job mit Kindern. Die Verbindung von altem Wissen und praktischer Umsetzung hat mich begeistert. Es war wunderbar zu sehen, wie Heilpflanzen immer mehr Teil meines Alltags werden können.“

Susanne N.:
“Besonders gefallen haben mir die tiefe Verbindung zur Natur und die Rituale. Stephanie vermittelt nicht nur Wissen, sondern auch ein gemeinschaftliches Gefühl von Achtsamkeit und Respekt gegenüber den Pflanzen und auch den Menschen.“

 

 

Es geht bald los...

Noch sind die abendlichen und nächtlichen Temperaturen zu niedrig. Das könnte sich jedoch bald ändern. Und dann legen sie los. Die Erdkröten, Grasfrösche und Molche machen sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Entlang des Zufahrtsweges von der Straßenbahnlinie bis zur Waldgaststätte Oberschweinstiege steht bereits ein Schutzzaun. Bis Mittwoch werden hier die letzten Lücken geschlossen und dann beginnen die abendlichen und morgendlichen Sammelaktionen. Wer Interesse hat, ist hierzu herzlich gerne eingeladen. Näheres dann bitte auf dieser Seite verfolgen.

Einkehr

Das Jahr geht zur Neige. Und wir verneigen uns vor all unseren Gästen. Ordnen Zahlen, Konten und Begegnungen. Überprüfen unser Programm, konzipieren neue Angebote und halten innere Einkehr. Nach den Festtagen geht es den Rheinsteig entlang. Abstand erwandern und die Akkus aufladen. Denn bereits Mitte Februar engagieren wir uns wieder für den Amphibienschutz im Stadtwald und am Alten Flugplatz.

Reise ins Land der Störche

Endlich ist es wieder soweit. Die letzten Vorbereitungen sind getroffen. Seit mehr als zehn Jahren bereise ich die Wälder von Bialowiecza und die Sumpflandschaften im Osten Polens.