"Dialog mit und durch die Blume"

Es gibt wieder die „Grüne Stunde“: Zur Abendstunde lassen wir uns von Pflanzen inspirieren. Wenn wir Pflanzen als Lebewesen wahrnehmen und eine Beziehung zu ihnen aufbauen, können ihre Heilkräfte intensiver auf uns wirken.

In jeder „Grünen Stunde“ steht eine Pflanze im Mittelpunkt. Gemeinsam entdecken wir ihre Besonderheiten und fragen: Was verbindet uns mit ihr? Was haben Wegwarte, Königskerze oder Karde – über ihre Wirkstoffe hinaus – für uns bereit?

Ein inspirierender After-Work-Workshop zum Entdecken, Kosten und entspannten Ausklang des Arbeitstags – von 18 bis 19.30 Uhr.

Mittwochs-Termine 2026 in der Naturschule
18. März           – Frühlingspower Bärlauch
25. März            – Detoxbote Löwenzahn
10. Juni              – Leuchtkraft Johanniskraut
12. August         – Wildkraut Schafgarbe
30. September   – Knochenheiler Beinwell

Weitere Infos und Anmeldung: https://ana-tara.com/heilpflanzen/gruene-stunde/

Wir freuen uns auch auf individuelle Anfragen für Teams.

Mit Einbruch der Dämmerung und bei Plusgraden. Und im Optimalfall ein leichter Nieselregen…Das mögen die Kröten und Frösche am liebsten. Dann geht es Richtung Jacobiweiher zum Laichen. Erfahrungsgemäß treten bufo bufo und Co dann wieder den Rückweg an…Seit Sonntag konnten wir die ersten 1.100 Tiere behutsam einsammeln und ihnen bei ihrer Wanderung unter die Arme und Beine greifen. Ab 22 Uhr werden dann die Poller gesetzt und die Schleusen für die nächtliche Reise geöffnet. Morgens dann gegen 7 Uhr erfolgt die Öffnung der Zuwegung und das Verschließen der Schleusen.

Die Idee bleibt lebendig

Jetzt ist es öffentlich. Halbseitig in der Rundschau zu lesen. Das Weidenlabyrinth wird wieder Wildnis. Und ein Herzensprojekt hat ein Ende. Zumindest was die Örtlichkeit betrifft. „Denn die Idee des Labyrinths wird am Alten Flugplatz weiterleben“. (Zitat Stephanie König). Zwar nicht in Stein gemeißelt, aber aus Steinen gebaut und spätestens am Weltlabyrinthtag am 2. Mai 2026 zu bestaunen und zu begehen sein.

Link:

https://www.fr.de/frankfurt/neues-labyrinth-am-alten-flugplatz-in-frankfurt-94183586.html?utm_source=_shared&utm_medium=west&utm_campaign=interactionbar

Jetzt bewerben!

Die Frankfurter Bürgerstiftung CITOYEN sucht für ihren Wettbewerb 2026 Initiativen von Einzelgruppen oder Gruppen, die sich für Klimagerechtigkeit einsetzen, Konzepte zur Aufklärung und Vernetzung erarbeiten, ihr eigenes Handeln verändern, sich in Solidarität üben, Aktionen zur Einsprung von Ressourcen starten, Ideen zur Bewahrung von Flora und Fauna umsetzen oder noch ganz andere Visionen zur „Fieberbehandlung“ unseres Planeten haben.

Bewerbungsschluss: 25. März 2026

Kontakt zur Stiftung:
Edda Arenz Stiftungsmanagement Tel. 069 69 76 73 75
Kerstin Reimers Projektmanagement Tel. 069 69 86 93 60

Wir bleiben zuversichtlich

Der schützende Zaun vor Hunden und Kaninchen ist längst abgebaut. Die Stelen, die in alle vier Himmelsrichtungen wie Wächter über das Labyrinth verteilt standen, sind entfernt. Die Umgänge bis ins Zentrum sind dagegen noch zu erkennen. Ebenso die Steinplatte im Herzen der Anlage. Aber auch die findet bald einen neuen Platz.

Wir werden die Ideen und die Botschaften, die von einem der ältesten Symbole der Menschheit ausgehen, weiterhin verbreiten. Lassen uns nicht entmutigen von der fehlenden Unterstützung der Verantwortlichen am Alten Flugplatz. Sondern finden einen neuen Ort (vor Ort)!

Trotz Kälte und Regen griffen zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Bank beherzt zu Schaufel und Besen. Beseitigten zunächst Laub und Gesträuch entlang der Zuwegung zur Waldgaststätte „Oberschweinstiege“ und installierten auf einer Länge von ca. 600 Metern einen Krötenschutzzaun. Der Zaun verläuft entlang der asphaltierten Zuwegung zur Gastro und ermöglicht Erdkröte, Grasfrosch und Co einen gefahrlosen Übergang zum Jacobiweiher. Denn für die nächsten acht Wochen werden in den Abendstunden bis 22 Uhr alle Tiere eingesammelt und behutsam zum Laichgewässer gebracht. Ab 22 Uhr wird die Straße bis morgens gesperrt und die eingebauten „Schleusen“ geöffnet. Herzlichen Dank an Ilka Wirth und ihrem engagierten Team, das auch im zweiten Jahr nicht nur viel Tatkraft, sondern auch Humor zeigte.

Viele Jahre ist es her, da haben wir aus einer riesigen Brombeerhecke und wuchernden Gesträuch ein Labyrinth gestaltet. Aus Weiden. So entstand seit 2011 unter der liebevollen Leitung von Stephanie König und der tatkräftigen Unterstützung von großen und kleinen HelferInnen eine einzigartige Anlage, die im Laufe der Jahre mehrfach ausgezeichnet wurde und Hunderte von Menschen in ihren Bann zog. Auch Gäste aus dem Ausland suchten das Weidenlabyrinth auf, weil es in ein Verzeichnis aufgenommen wurde, das alle Labyrinthe auf der Welt erfasst. Doch die ehrenamtliche und kostenintensive Pflege und Unterhaltung lässt sich nicht mehr stemmen. Und somit übergibt die kräuterkundige Labyrinthexpertin mit einem weinenden und einem lachenden Auge die kreisrunde Anlage mit ihren sieben Umgängen der Wildnis.

Acht Wochen im Dienste des Artenschutzes

Der Zaun steht. Jetzt können sie kommen. Die hoffentlich zahlreichen Kröten, Frösche und Molche. Und auch gerne die vielen kleinen und großen Helferinnen und Helden. Für die Naturschule geht es ins dritte Jahr im Bereich Oberschweinstiege und für Erdkröte, Grasfrosch und Co um die gefahrlose Überquerung der Zufahrtsstraße zur örtlichen Waldgaststätte Hier sind ebenfalls alle vorbereitet und weisen die Gäste darauf hin, dass die Anfahrt mit dem PKW langsam zu erfolgen hat bzw., dass das Auto bereits an der Straßenbahnstation abgestellt werden sollte. Tischaufsteller informieren die BesucherInnen freundlich, aber bestimmt darauf hin, dass die Zuwegung ab 22 Uhr für den Autoverkehr gesperrt wird. Wer Zeit und Interesse beim Sammeln der Tiere hat, kann sich gerne bei uns melden!

Ausstellung "Schicksalsroute"

Aufgrund der leider nicht enden wollenden Weltkrisen und der damit ausgelösten Flüchtlingswellen, verliert die Ausstellung nicht an Aktualität. Die Texttafeln wurden nun wieder auf hölzerne Stelen montiert und sind auf dem Hangarvorplatz innerhalb der Steinspirale installiert. Auf dem Weg ins Zentrum der Spirale lässt sich die Flüchtlingsroute und die Erlebnisse einer syrischen Familie nachlesen und vielleicht auch nachempfinden.

Die Ausstellung ist natürlich kostenfrei und für eine Woche „geöffnet“ – bis 30.Juni 2025

Genau wie das Labyrinth ist auch die Spirale ein Symbol, die den Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt darstellt. Sie steht auch für Entwicklung. Aber angesichts der Krisen weltweit sind wir eher skeptisch, ob wir uns tatsächlich weiterentwickeln. Umso mehr möchten wir mit dieser Ausstellung ein sichtbares Zeichen für Toleranz, Rücksicht und mehr Menschlichkeit setzen.

6 von 8 Wochen sind gemeistert

Bisher wurden 5.500 Tiere in Richtung Jakobi Weiher gebracht und 1.500 Amphibien wieder in den Wald ausgesetzt… Das ist das Zwischenergebnis in nackten Zahlen ausgedrückt. Damit sind die Ergebnisse der letzten zwei Jahre Amphibienschutz im Stadtwald Bereich Oberschweinstiege zwei Wochen vor Beendigung der Maßnahme nahezu erreicht. Aber eine Ziffer ist besonders erwähnenswert: die Zahl der Totfunde beläuft sich auf bisher etwa 50 Tiere. Zwar ist jede überfahrene Kreatur eine zu viel, dennoch liegt die Quote im Promillebereich und zeugt von gut gebauten Zäunen, großem Engagement zahlreicher helfender Hände und einem gutem Management des gesamten Teams der Waldgaststätte. Denn: Alle Gäste räumten bis 22 Uhr den Parkplatz, so dass die nächtliche Straßensperre Fröschen, Kröten, Molchen eine gefahrlose Überquerung der Zuwegung zum Laichgewässer bzw. zurück in den Wald ermöglichte. Herzlichsten Dank!